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News / Presse
Börsenjahr 2006 – Finanzkommunikationsagenturen bringen Expertise.

Pressemeldung (16.01.2006, Hamburg)
Zirka 40 erwartete IPO's von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Typus.

Hamburg, 16. Januar 2006 – Das Börsenjahr 2006 lässt sich gut an. Marktexperten erwarten eine das vorhergehende Jahr noch übersteigende Zahl an Börsengängen. Mit ca. 40 erwarteten IPOs, davon bis zu 30 Emissionen im Prime Standard verspricht das Jahr 2006 neue Wachstumsaussichten für alle beteiligten Akteure. Morgenluft wittern derzeit gerade Private Equity-Gesellschaften. Nach mageren Jahren für lukrative Exits, konnten 2005 erste Engagements sehr erfolgreich verkauft werden. 2006 werden Private Equity-Gesellschaften weitere Börsengänge wieder mit Hochdruck initiieren – „denn ein Börsengang ist finanziell in aller Regel immer noch der Königsweg“, sagt Sven Michael Tern von der etablierten Finanzkommunikationsagentur CAT Consultants GmbH & Co. (CAT). Als Experte und ehemaliger Vorstand des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) kennt er den Private Equity- und Emissionsmarkt sehr genau.

Allerdings bleiben Investoren am Kapitalmarkt kritisch. Sie platzieren ihre Mittel nicht zu jedem Preis in Neuemissionen – das wurde gerade beim Börsengang der Praktiker-Baumarktkette deutlich. Vor allem Börsenkandidaten, die durch Private Equity-Gesell-schaften finanziert sind, werden sehr kritisch hinterfragt. Kernfragen sind beispielsweise: Welche Wertsteigerungschancen bleiben dem Unternehmen nach dem Ausstieg der Finanzinvestoren? Wie stark ist der Börsengang durch die Investoren beeinflusst?

Auf Kapitalmarktkommunikation spezialisierte Unternehmen, wie CAT, beschäftigen sich im Kundenauftrag mit der Beantwortung dieser kritischen Fragen. Das Spektrum der Kunden ist breit gefächert – die jeweiligen Problemstellungen sind dementsprechend vielfältig. Will man bei CAT das Kundenspektrum in Typen einteilen, so würde Thilo M. Tern, Geschäftsführer und Familiennachfolger bei CAT, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Überschneidungsfreiheit insgesamt acht Typen benennen:

    * Typ 1: Markt- und Produktenthusiasten – Unternehmen, die mit Begeisterung in ihrem Markt agieren und neue,        immer bessere Produkte entwickeln. Häufig werden diese Unternehmen durch Wissenschaftler geführt.                Finanzierungsthemen sind eher ein „Übel am Rande“.
    * Typ 2: Wachstumsenthusiasten – Unternehmen, deren bisheriges Wachstum in den meisten Fällen durch                Finanzinvestoren finanziert wurde. Diese Unternehmen werden in der Regel durch ein                                          betriebswirtschaftlich orientiertes Management geführt und kennen die Gepflogenheiten und Trends am              Kapitalmarkt zumeist sehr gut.
    * Typ 3: Markenenthusiasten – Unternehmen, die die eigene Finanzierungsstrategie auch zur Verbesserung            der Marken- und Produktbekanntheit nutzen möchten. Diese Unternehmen investieren umfangreich in                Unternehmenswerbung – mit Anzeigen-kampagnen, TV-Spots und anderen Werbemethoden.
    * Typ 4: Pragmatiker – Unternehmen die genau wissen, was sie wollen und für konkrete Themen einen                   professionellen Dienstleister suchen.
    * Typ 5: Preistreiber – Unternehmen, die ihre Anteile zu möglichst hohem Preis
      – gelegentlich sogar gegen die Widerstände des Marktes – am Kapitalmarkt platzieren möchten. Die                       realistische Marktbepreisung bleibt dabei Nebensache. Diese Unternehmen sind mit ihrer Strategie teilweise          (zumindest kurzfristig) erfolgreich – vielfach jedoch nicht.
    * Typ 6: Spieler – Unternehmen, die gegenwärtig wachsen, deren künftige Performance jedoch stark                      risikobehaftet ist. Eine Anlage in solche Unternehmen ist spekulativ.
    * Typ 7: Glückskinder – Unternehmen, die ohne größere Planung, häufig mit sehr kurzer Anlaufphase an den            Kapitalmarkt gehen und dort, auch nach der Börseneinführung, brillieren.
    * Typ 8: Pechvögel – Unternehmen, die ohne eigenes Verschulden einige Schwierigkeiten bei der                              Börsenfinanzierung erleben, weil sich die Marktumstände konjunktur- oder branchenbedingt kurzfristig                   verschlechtert haben.

CAT hat mit jedem Typus in der fast 20-jährigen Tätigkeit in der Finanzmarktkommuni-kation zu tun gehabt. Der Schatz an Erfahrungen und Anekdoten ist groß. Die aktive Zusammenarbeit sucht CAT mit den Kunden, von denen die Kommunikationsexperten selbst überzeugt sind. „Daher bieten wir unseren Kunden bei Bedarf stets auch erfolgsabhängige und unternehmerische Preismodelle an“, sagt Thilo M. Tern.

Für 2006 gehen die Fachleute bei CAT von weiter professionalisierten Börsengängen aus. Gerade pragmatische Börsenkandidaten werden erfolgreich emittieren, wenn sie diese Finanzierungsstrategie nüchtern als nutzenoptimal betrachten. Das Börsenklima wird auch in 2006 gut bleiben – dementsprechend hoch sind die Erfolgschancen für alle Akteure.

 

Zu CAT Consultants
CAT Consultants ist eine seit Jahren etablierte Full Service-Agentur für Investor Relations. Gegründet im Jahr 1986, ist das Unternehmen gleichzeitig die älteste deutsche Agentur mit Spezialisierung auf Geschäftsberichte. CAT Consultants deckt das komplette Dienstleistungsspektrum ab, das für den Dialog mit den Teilnehmern am Kapitalmarkt notwendig ist. Das Team besteht aus Spezialisten für Investor Relations, Unternehmens- und Kommunikationsentwicklung, Emissionsmanagement und Kommunikationsdesign.

11 Sep 2006 CAT